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Reisen und Urlaub
 
Die weiter unten aufgeführten Einreisebestimmungen gelten für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen innerhalb der EU und beruhen auf zuletzt im Juli 2004 aktualisierten Informationen der Fa Intervet Deutschland.

Was ist bei Reisen mit Tieren in Nicht-EU-Länder zu beachten?

Reisen in Drittländer sind nicht durch die EU-Bestimmungen geregelt, es gelten die Vorschriften des jeweiligen Landes.

BEI EINREISE AUS DRITTLÄNDERN (bspw. Kroatien) MUSS LAUT VETERINÄRAMT EIN TOLLWUT-ANTIKÖRPERTITER EINER BESTIMMTEN HÖHE NACHGEWIESEN SEIN, dafür muß der Hund einen Monat nach der Tollwut-Impfung und DREI MONATE VOR Einreise nach Deutschland zum Tierarzt, um eine Blutentnahme durchzuführen und diese zu einem ermächtigten Labor zu schicken.

Falls der Hund bereits aus Deutschland kommt und WIEDEREINREIST, reicht der Nachweis des Tollwutantikörpertiters ohne Dreimonatsfrist; eine Blutentnahme und Einsendung der Blutprobe zu einem ermächtigten Labor ist vor Reiseantritt in das Urlaubsland auch in diesem Fall dringend anzuraten.

Bitte informieren Sie sich bezüglich der Richtlinien für hier nicht aufgeführte Länder bei der jeweiligen Botschaft.

In anderen Ländern kommen andere Krankheiten vor; für Mensch und Tier. Besonders in den Mittelmeerländern und damit in den klassischen Urlaubsländern kommen besonders für Hunde gefährliche Krankheitserreger vor, die sogar tödliche Erkrankungen hervorrufen können, bspw. Leishmaniose oder Ehrlichiose.

Wir informieren Sie gerne ausführlich über Vorbeugemaßnahmen.

Flugreisen mit Tieren
Tiere gelten für Fluggesellschaften als "Sondergepäck" und werden vornehmlich im Frachtraum transportiert.

Dieser ist zwar entgegen mancher Gerüchte beheizt bzw. klimatisiert, jedoch sind die Tiere mindestens während des Fluges unbeaufsichtigt und allein in einer völlig fremden, lauten und beengten Umgebung.

Das bedeutet, ein solcher Transport ist für Tiere mit eher ängstlicher Veranlagung, insbesondere bei Angst vor lauten Geräuschen oder Trennungsangst, völlig ungeeignet.
Aufgrund der fehlenden Aufsicht während des Fluges ist auch von sedierenden Medikamenten eher abzuraten, da unerwünschte Wirkungen (wie bspw. Krampfanfälle) oder zu hohe Dosierungen unbemerkt und damit unbehandelt bleiben, was lebensbedrohliche Konsequenzen haben kann.

Ferner sollte man unbedingt eine eigene Transportbox in entsprechender Größe kaufen, da gemietete/gebrauchte Boxen häufig schlecht desinfiziert sind! Lt. Tierschutzbestimmung muss im Transportkäfig ein Wasserbehälter, welcher von außen auffüllbar ist, vorhanden sein.
Die Box sollte ausserdem so gross sein, das das Tier aufrecht stehen kann und weder mit Kopf noch den Ohren die Käfigdecke berührt. Damit sich das Tier an das Transportbehältnis gewöhnen kann, empfehlen wir den Kauf einige Tage vor Reiseantritt.

Ein Transport des Hundes oder der Katze im Fluggastraum ist bei vielen Fluggesellschaften möglich und stellt für die körperliche und seelische Gesundheit des Tieres eine viel bessere Alternative dar. Voraussetzung hierfür ist jedoch:

das Tier darf incl. Tasche nicht mehr als 6-10 kg wiegen (betr. Fluggesellschaft fragen!)
das Tier muß während des Fluges in einer Tasche (verschlossen, luftdurchlässig, wasserdicht, max. Größe 45x35x20 cm, mit Sichtfenstern) verbleiben
es dürfen meist nicht mehr als 1-2 Tiere pro Flug in den Fluggastraum ( frühzeitig schriftlich reservieren!)
 
Nagetiere, vom Aussterben bedrohte, wilde, infizierte/ kranke, gefährliche und giftige Tiere sind grundsätzlich von einer Beförderung ausgeschlossen.

Nach Island und Sri Lanka dürfen keine Tiere und in die USA dürfen keine Vögel eingeführt werden.

Reisen mit dem Auto
Bitte achten Sie v.a. im Sommer darauf, daß die Tiere im Auto keiner "stehenden Hitze" ausgesetzt sind (schlecht belüfteter Kofferraum im Kombi/ Hund im Auto auf Rastplatz, etc.), ein Hitzschlag/ Überhitzung (ERSTE HILFE) kann Folge sein, ferner sind insbesondere kurzköpfige Rassen (Mops/ Bulldoggen, etc.) durch heftiges Hecheln gefährdet, Atemnot durch Schwellungen im Kehlkopfbereich zu bekommen.

Denken Sie daran, den Hunden Trinkwasser zu geben, wenn Sie selbst rasten, während der Fahrt trinken die meisten Hunde nichts.

Falls Ihr Hund auf längeren Fahrten sehr unruhig oder ängstlich ist oder zu Erbrechen neigt, können wir Ihnen mit speziellen Medikamenten helfen.

Krankheiten im Ausland

In anderen Ländern kommen teilweise andere Krankheiten vor; für Mensch und Tier.
Besonders in den Mittelmeerländern und damit in den klassischen Urlaubsländern kommen besonders für Hunde gefährliche Erreger vor, die sogar tödliche Erkrankungen hervorrufen können, bspw. die Leishmaniose oder die Ehrlichiose.

Wir informieren Sie gerne ausführlich über diese und andere spezielle Krankheitsgefahren für Ihr Tier in Ihrem Urlaubsland und über entsprechende Vorbeugemaßnahmen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Einreisebestimmungen der einzelnen Länder (PDF-Dokument / Acrobat Reader 1,3 MB).